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Funktion D

Panikschloss Funktion D – zuverlässige Durchgangsfunktion für maximale Sicherheit

Die Panikschloss Funktion D wird verwendet, wenn Türen im Alltag beidseitig nutzbar sein sollen, im Notfall aber eine sofortige Fluchtmöglichkeit gewährleistet werden muss. Charakteristisch ist, dass innen und außen ein Türdrücker vorhanden ist. Ganz im Gegensatz zu anderen Panikfunktionen, bei denen außen oft ein Knauf sitzt oder der Außendrücker im Leerlauf bleibt.

Im Ernstfall öffnet sich die Tür durch Betätigung des Drückers immer nach außen, unabhängig davon, ob sie verriegelt war. Dabei ziehen Falle und Riegel gleichzeitig zurück, sodass keine zeitverzögernde Betätigung notwendig ist. Die Bedienung bleibt intuitiv und erfordert keine besondere Kenntnis des Schlosses.

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FAQ zu Panikschlössern mit Funktion D

Die Panikfunktion D sorgt dafür, dass die Tür nach einer Paniköffnung von innen automatisch auch für den Zugang von außen freigeschaltet wird. Im verriegelten Zustand ist der Außendrücker zunächst inaktiv. Nach der Flucht nach draußen ist der Rückweg oder der Zugang für die Feuerwehr jedoch ohne Schlüssel möglich. Die Tür bleibt also fluchtwegtauglich, erfüllt gleichzeitig aber die technischen Anforderungen vieler Brandschutz- und Rauchschutztüren, die im verriegelten Zustand stabiler im Rahmen sitzen müssen.

Da durch die Panikbetätigung der Außendrücker dauerhaft aktiviert wurde (Durchgang), ist die Tür für jedermann begehbar. Um den Zutritt von außen wieder zu sperren, ist eine manuelle Verriegelung mit dem Schlüssel notwendig.

Diese Funktion kommt vor allem dort zum Einsatz, wo sichergestellt sein muss, dass nach einer Flucht der Weg auch in die Gegenrichtung frei ist. Das ist besonders wichtig bei Türen zu Innenhöfen oder umzäunten Bereichen (Sackgassen), damit Flüchtende im Gefahrfall wieder zurück ins Gebäude können. Zudem wird Funktion D häufig an Seiteneingängen genutzt, um der Feuerwehr nach der ersten Evakuierung einen schnellen Zugang ohne Schlüssel zu ermöglichen.

Während bei Funktion B oder C der Außendrücker teilweise wirkungslos ist oder nur in bestimmten Zuständen öffnet, wird er bei Funktion D aktiv, nachdem eine Paniköffnung von innen durchgeführt wurde. 

Wichtig sind die Normanforderungen (EN 179 oder EN 1125), das passende Einsteckschlossmaß, die Türart (z. B. Brandschutztür, Rauchschutztür), die DIN-Richtung sowie die gewünschte Drücker- oder Stangengarnitur. Außerdem sollte klar sein, ob die Tür später beidseitig nutzbar sein soll – denn genau dafür ist Funktion D ausgelegt.


Besonderheiten der Panikfunktion D

Panikschlösser mit Panikfunktion D gehören zu den Durchgangsfunktionen: Ist die Tür verriegelt, ist der Zutritt von außen zunächst nicht möglich. Betätigt man jedoch von innen den Türdrücker (Panikfunktion), wird nicht nur die Tür geöffnet, sondern gleichzeitig der Außendrücker dauerhaft eingekuppelt. Ab diesem Moment ist die Tür auch von außen ohne Schlüssel begehbar (Durchgangsfunktion), was wichtig für Rettungskräfte ist. Das unterscheidet Funktion D deutlich von anderen Panikfunktionen wie B oder C, bei denen der Außendrücker im Normalzustand wirkungslos sein kann.

Einsatzbereich von Panikschlössern mit Funktion D

Die Panikfunktion D ist speziell für Türen konzipiert, bei denen nach einer Fluchtwegnutzung auch der Weg zurück ins Gebäude (Re-Entry) oder der Zugang für Hilfskräfte ohne Schlüssel möglich sein muss.

Da durch die Betätigung des inneren Drückers (Panikfall) der äußere Drücker dauerhaft eingekuppelt wird, ist die Tür anschließend von beiden Seiten frei begehbar. Erst durch manuelles Verriegeln mit dem Schlüssel wird der Zugang von außen wieder gesperrt.

Typische Einsatzbereiche sind daher:

  • Türen für Rettungskräfte: Nebeneingänge oder Hintertüren, durch die die Feuerwehr nach einer Evakuierung schnell ins Gebäude gelangen muss, ohne die Tür aufzubrechen.
  • Fluchtwege in Innenhöfe oder umzäunte Bereiche: Wenn ein Fluchtweg in einen geschlossenen Hof führt und dieser zur Sackgasse wird (z. B. weil es dort brennt), müssen die Flüchtenden zwingend wieder zurück ins Gebäude können. Eine Funktion B oder C würde die Menschen hier aussperren – Funktion D rettet Leben durch den freien Rückweg.
  • Verwaltungstrakte und Bürogebäude: In Bereichen, in denen es im Alarmfall wichtiger ist, dass alle Türen passierbar sind (für Evakuierungshelfer), als dass der Zutrittsschutz aufrechterhalten bleibt.

Wann ist Funktion D eher ungeeignet? Dort, wo nach einer Flucht der Sicherheitsstatus der Tür unter allen Umständen erhalten bleiben muss (z. B. Hochsicherheitsbereiche, Serverräume), ist Funktion D oft nicht die erste Wahl, da die Tür nach der Benutzung für jedermann offensteht, bis sie wieder jemand abschließt. Hier greift man eher auf Funktion B oder C zurück.

Panikschloss Funktion D im Shop für Sicherheit

Wir führen mehrere hochwertige Panikschlösser der Funktion D, die sich durch robuste Mechanik, langlebige Materialien wie Edelstahl oder verzinkten Stahl sowie präzise Verarbeitung auszeichnen. Dazu zählen:

Je nach Modell unterscheiden sich unter anderem Dornmaß, Stulpform, Nussgröße, DIN-Richtung, Profilzylinderlochung sowie Ausführungen der Falle und des Riegels. Diese können teilweise individuell angepasst werden, mehr dazu finden Sie auf den jeweiligen Produktseiten.

Neben der Panikfunktion D sind bei uns im Shop auch Panikschlösser mit den Panikfunktionen BCE und P erhältlich.

Worauf sollte man beim Kauf eines Panikschlosses mit Funktion D achten?

Zunächst einmal sollten Sie sich sicher sein, ob Sie in Ihrem individuellen Fall wirklich ein Schloss mit der Panikfunktion D (Durchgangsfunktion) benötigen. Mehr Informationen zu den einzelnen Panikfunktionen erhalten Sie hier.

Gute Orientierung bieten zugelassene Modelle nach DIN EN 179 (Notausgänge) oder EN 1125 (Paniktüren), die definieren, wie die mechanische Panikbetätigung funktionieren muss und welche Sicherheitsanforderungen gelten.

Damit ein Panikschloss zuverlässig funktioniert und normgerecht eingesetzt werden kann, müssen mehrere technische Parameter exakt zur Tür passen:

Dornmaß & Entfernungsmaß

Sie bestimmen, ob das Schloss mechanisch korrekt sitzt und sich der Türdrücker einwandfrei betätigen lässt.

DIN-Richtung (links / rechts)

Wichtig, damit die Paniköffnung in Fluchtrichtung garantiert ist.

Stulpform und -breite

Ob Flachstulp oder Rundstulp – die Maße müssen zum Einsteckschloss und zur Türfalz passen.

Material & Nutzung

Bei stark frequentierten Türen empfiehlt sich Edelstahl oder verzinkter Stahl für erhöhte Haltbarkeit.

Kompatibilität mit Profilzylinder und Beschlägen

Besonders bei Fluchttüren müssen Zylinder und Beschläge ebenfalls den relevanten Normen entsprechen.