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Funktion B

Panikschlösser mit Funktion B

Panikschlösser mit der Umschaltfunktion B gehören zu den am häufigsten eingesetzten Lösungen, wenn Türen im Notfall schnell geöffnet werden müssen, gleichzeitig aber eine klare Zugangskontrolle gewährleistet bleiben soll. Die sogenannte Umschaltfunktion erlaubt es, den äußeren Türdrücker mithilfe des Schlüssels dauerhaft einzukuppeln oder außer Funktion zu setzen. So lässt sich eine Tür tagsüber beidseitig begehen, während sie nachts oder in sicherheitsrelevanten Bereichen nur von innen geöffnet werden kann.

Gerade in Gebäuden, in denen viele Menschen ein- und ausgehen, ist diese Art von Schloss eine verlässliche Kombination aus Notfallschutz und Alltagstauglichkeit.

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FAQ zu Panikschlössern mit Umschaltfunktion B

Ein Panikschloss ist so konstruiert, dass die Tür im Notfall jederzeit von innen geöffnet werden kann – unabhängig davon, ob sie zuvor verriegelt wurde. Die Öffnung erfolgt über den Türdrücker auf der Innenseite, der sowohl Falle als auch Riegel gleichzeitig zurückzieht. Dadurch ist eine schnelle Flucht möglich, ohne dass ein Schlüssel benötigt wird. Auf der Außenseite kann der Zugang hingegen je nach Nutzung und Einstellung des Schlosses weiter kontrolliert werden.

Die Panikfunktion B wird häufig auch als Umschaltfunktion B bezeichnet. Innen öffnet die Tür immer über den Türdrücker, außen befindet sich jedoch ein Außendrücker, der im verriegelten Zustand im Leerlauf läuft – also keinen mechanischen Zugriff auf die Schlossmechanik hat. Erst wenn der Schlüssel gedreht und das Schloss eingekuppelt wird, lässt sich die Tür auch von außen über den Drücker bedienen. Das sorgt für kontrollierten Zugang bei gleichzeitig maximaler Sicherheit im Fluchtfall.

Panikschlösser der Funktion B kommen vor allem in Gebäuden zum Einsatz, in denen die Richtung der Flucht im Ernstfall klar nach außen führt – etwa in Verwaltungs- und Bürogebäuden, Schulen oder Bereichen mit Publikumsverkehr. Die Kombination aus freier Innenöffnung und kontrolliertem Außenzugang macht sie für viele sicherheitsrelevante Bereiche besonders geeignet.

Ja – das ist ein typisches Merkmal der Panikfunktion B. Mithilfe eines Schlüssels kann der Außendrücker dauerhaft mit dem Schlosskasten verbunden werden. Dadurch wird er funktional und bewegt sich nicht mehr im Leerlauf. In vielen Fällen wird diese Einstellung tagsüber genutzt, während nachts wieder in den sicheren „Leerlauf-Modus“ zurückgeschaltet wird.

Damit ein Panikschloss richtig funktioniert, müssen Maße wie Dornmaß, Entfernung und die DIN-Richtung exakt zur Tür passen. Außerdem ist entscheidend, ob ein Außendrücker, ein Knauf oder ein Profilzylinder vorgesehen ist. Die Auswahl hängt stark von der geplanten Nutzung ab – etwa ob die Tür tagsüber beidseitig begehbar sein oder nur für autorisierte Personen geöffnet werden soll.


Wo Panikschlösser mit Panikfunktion B eingesetzt werden

Die Panikfunktion B findet man überwiegend in:

  • Büro- und Verwaltungsgebäuden
  • Schulen und Bildungseinrichtungen
  • Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen
  • Öffentlichen Gebäuden mit klaren Fluchtwege-Anforderungen
  • Flurtüren, die im Alltag offen genutzt werden, aber im Ernstfall schnell freigegeben sein müssen

Ihr großer Vorteil: Auch wenn die Tür „normal“ verriegelt ist, kann sie im Notfall jederzeit von innen geöffnet werden, ohne Schlüssel und ohne besondere Kenntnisse. Für die äußere Seite lässt sich durch die Umschaltfunktion festlegen, ob der Drücker dauerhaft einrastet oder im Leerlauf bleibt.

Panikschlösser Funktion B im Shop für Sicherheit

In unserem Sortiment finden Sie Panikschlösser mit Funktion B von Herstellern, die im Objektbereich seit Jahrzehnten etabliert sind. Ein Beispiel ist hier das Rohrrahmenschloss 1005 P mit Anti-Panikfunktion B von Bever & Klophaus, das sich für viele gängige Rohrrahmentüren eignet.

Zu den typischen Ausführungen gehören Varianten mit:

  • unterschiedlichen Dornmaßen (30 mm, 35 mm, 40 mm, 45 mm)
  • profilierten PZ-Lochungen
  • bündiger Falle & Riegel
  • Edelstahl-Stulp in 24 mm Breite
  • DIN-Richtung links / rechts verwendbar

Das Modell 1005 P ist ein Beispiel für ein robustes Panikschloss, das sowohl für Neubauten als auch für die Modernisierung bestehender Türanlagen eingesetzt wird. Dank der klar strukturierten Mechanik lässt sich der äußere Türdrücker im sogenannten eingekuppelten Zustand dauerhaft mit dem Schloss verbinden, was einen wichtigen Punkt für die Zutrittssteuerung darstellt.

Neben der Panikfunktion B sind bei uns im Shop auch Panikschlösser mit den Panikfunktionen E, C, D und P erhältlich.

Worauf man beim Kauf eines Panikschlosses mit Funktion B achten sollte

Damit ein Panikschloss zuverlässig funktioniert, sollte es unbedingt zur vorhandenen Tür passen. Folgende Punkte sind bei der Auswahl entscheidend:

1. Dornmaß

Das Dornmaß muss exakt zur Tür passen. Typische Maße: 30 / 35 / 40 / 45 mm. Zu großes oder zu kleines Dornmaß = Schloss passt nicht oder sitzt falsch.

2. Stulpform und Stulplänge

Die Stulpbreite (meist 24 mm Flachstulp) und die Form (rund oder kantig) müssen mit dem bestehenden Türenprofil übereinstimmen.

3. Profilsystem & Lochung

Für Panikfunktion B wird in der Regel eine PZ-Lochung genutzt.

4. DIN-Richtung

Links oder rechts – wichtig, damit die Drückermechanik korrekt arbeitet. Viele unserer Modelle sind beidseitig verwendbar, was Montagefehler reduziert.

5. Einsatzgebiet

Für Flucht- und Rettungswege gelten bestimmte Anforderungen. Ein Panikschloss sollte immer den Normen für den jeweiligen Gebäudetyp entsprechen.

6. Mechanik & Umschaltfunktion

Wer häufig zwischen „frei begehbar“ und „nur von innen begehbar“ wechseln muss, sollte Wert auf eine zuverlässige Umschaltmechanik legen.